Moxibustion: das Brennen mit dem Kraut

Bei der Moxibustion werden die Akupunkturpunkte nicht durch Nadelstiche, sondern mit Hitze stimuliert. Die Hitze wird durch das Abbrennen von getrocknetem Moxakraut erreicht.
Die Wärme dringt über die Akupunktur-Punkte in den Körper ein.
Auf diese Weise werden Feuchtigkeit und Kälte vertrieben und das Qi
(die Lebensenergie) bewegt.

Als Moxakraut wird Artemesea vulgaris,
so der Lateinische Name des Beifuss, verwand das in einem aufwendigen Verfahren zu Moxa-Kraut verarbeitet wird.
Daraus werden zum Beispiel sogenannte Moxa-Zigarren und Moxa-Kegel für die Anwendung bei der Moxatherapie geformt.

Auswirkungen der Moxa-Therapie auf den Organismus:

Die Moxa-Therapie bewirkt eine bessere
Durchblutung des Gewebes;
sie aktiviert den Stoffwechsel im Gewebe;
sie wirkt auf die inneren Organe;
die Produktion roter Blutkörperchen wird angeregt;
die Fliesseigenschaft des Blutes wird verbessert;
die Körperabwehr wird angeregt;
Moxa hat eine beruhigende Wirkung.

Aufgrund der Jahrtausende alten Anwendung hat sich ein riesiger Erfahrungsschatz zum Moxa-Kraut angesammelt. Immer mehr und mehr wusste man um die heilende Wirkung dieser Methode.

Die Moxibustion nach Detlef Wolf besteht aus einem Therapie Schema.
Man erreicht so eine Harmonisierung der wichtigsten Meridiane.
Das Moxen ist im Liegen,Sitzen oder
Stehen möglich

Krankheitsbilder bei denen die Moxatherapie besonders gut anspricht sind:

- Steigerung der Abwehrkräfte
- Bronchitis
- Cox-Arthrose
- Durchblutungsstöungen
- Hämorrhoiden
- Heuschnupfen / Pollinose
- "Hexenschuss"
- Ischalgie/ Lumbalgie
- Magen- Darm-Beschwerden
- Migräne
- M.Bechterew
- M.Scheuermann
- Osteoporose
- Schleudertrauma
- Schulter-Nacken-Verspannung - Spannungskopfschmerz
- Tennisarm
- Tinitus
- Varizen (Krampfadern)
- Wirbelsäulen-Beschwerden, degenerativ
- Zustand nach Bandscheiben-Operation